Deutschstunde im Hamburger Abendblatt

Jeden Dienstag erscheint in einer Online-Deutschstunde ein lesenswerter Beitrag zu Sprache und Rechtschreibung von Peter Schmachthagen. Er ist „Hamburgisch“-Autor und früherer Chef vom Dienst des Abendblatts.

Hier einige aktuelle Kostproben:

Alle Deutschstunden zum Nachlesen und „bookmarken“ (Lesezeichen setzen):
http://www.abendblatt.de/themen/deutschstunde-kolumne/

Es kommt auf den Kontext an: Rechtschreibung 2016

„Die Jugend von heute schert sich nicht um Rechtschreibung? Stimmt nicht: Die jungen Leute wissen nur, wann sie sich Mühe geben müssen und wann nicht.“

Das sagt der ehemalige niedersächsische Staatssekretär Josef Lange, der jetzt an die Spitze des Rates für deutsche Rechtschreibung gewählt wurde, im Interview der Südwestpresse vom 25.06.2016.

Hier finden Sie den vollständigen Beitrag auf swp.de:
http://www.swp.de/ulm/nachrichten/kultur/Es-kommt-auf-den-Kontext-an-Rechtschreibung-2016;art1222892,3897707

Versaut Whatsapp die Rechtschreibung?

„Wohl kaum“ meint Joachim Schmitz in einem lesenswerten Kommentar der Osnabrücker Zeitung vom 26.06.2016. „Falsche Rechtschreibung wie im Filmtitel „Fack ju Göhte“ kann bisweilen sogar einen kreativen und spielerischen Umgang mit Sprache aufzeigen. Wortwitz ist schließlich kein Indiz für die Vernachlässigung von Sprache, sondern genau das Gegenteil.“

Ein interessanter Ansatz. Lesen Sie den vollständigen Beitrag auf noz.de
http://www.noz.de/deutschland-welt/kultur/artikel/734775/versaut-whatsapp-die-rechtschreibung-wohl-kaum

 

Neuer „Rechtschreibpapst“ Josef Lange

Es gibt einen Wechsel im Rat für deutsche Rechtschreibung:

nrz.ch am 01.06.2016:

„Der ehemalige niedersächsische Staatssekretär Josef Lange (68) soll neuer „Rechtschreibpapst“ werden. Er ist einziger Kandidat für die Nachfolge von Hans Zehetmair (79) an der Spitze des Rates für deutsche Rechtschreibung.“

Vollständiger Beitrag:
http://www.nzz.ch/feuilleton/aktuell/rat-fuer-deutsche-rechtschreibung-neuer-rechtschreibpapst-ld.86087

Wie viel Rechtschreibung brauchen Grundschulkinder?

Ein lesenswertes Buch zu Positionen und Perspektiven des Rechtschreibunterricht in der Grundschule, das im Dezember 2015 erschienen ist.

Herausgeber: Norbert Kruse, Anke Reichardt,
Erich Schmidt Verlag
ISBN-13: 9783503165377

Aus dem Klappentext:

„Im Sommer 2013 beschwor der SPIEGEL eine neue „Rechtschreipkaterstrofe“, die deutschlandweit aus Kindern und Jugendlichen „Schlechtschreiber“ mache. Verantwortlich für diesen Niedergang wurden reformpädagogische Ansätze in der Schrifterwerbsdidaktik gemacht, wie etwa die Methode Lesen-durch-Schreiben nach Jürgen Reichen (1988). Aktuell wird deshalb eine Umorientierung gefordert und eine Rückkehr zu verstärkter orthografischer Unterweisung im Unterricht als vordringlichste Aufgabe angesehen. Die Kontroverse um den ,richtigen‘ Rechtschreibunterricht wird in diesem Sammelband systematisch und pointiert geführt, indem Autorinnen und Autoren aus der Grundschulpädagogik, Unterrichtsforschung, Sprachdidaktik und Linguistik zu Wort kommen. Dieses Buch soll zur Professionalisierung der Lehrkräfte beitragen, indem wesentliche wissenschaftliche Positionen, die es zur Konzipierung des Schrifterwerbs und des Rechtschreibunterrichts in der Grundschule gibt, profiliert und miteinander ins Gespräch gebracht werden.“

Das Buch ist im örtlichen Buchhandel erhältlich oder online z. B. bei JPC

Rechtschreib-Papst Zehetmair: Sprache ist verkommen

Lesenswerte Kritik des Vorsitzenden des Rates für deutsche Rechtschreibung Hans Zehetmair. Veröffentlicht am 15.12.2014 auf auf focus.de.

„Zehetmair ist seit zehn Jahren Vorsitzender des Rates für deutsche Rechtschreibung, der am 17. Dezember 2004 in Mannheim zu seiner konstituierenden Sitzung zusammentrat. Damals tobte in Deutschland ein Streit um die richtige Schreibweise von Delfin oder Delphin, Fuss oder Fuß, Dampfschifffahrt oder Dampfschiffahrt.“